DIE SEKTE DER CHRISTEN

Art.Nr.:
978-3-944562-05-6
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VOM SINN UND UNSINN DER SEKTENSCHELTE 

Gerade weil der Autor als Geistlicher um die Spiritualität weiß - und dies nicht nur theoretisch, ist er prädestiniert über ein derart heikles Thema zu informieren!
In Übereinstimmung mit vielen spirituell eingestellten braven Christenmenschen, schreibt er sich die Unerträglichkeit großkirchlicher Praktiken von der Seele - dies aber objektiv und unpolemisch. Es muß nicht sein (und verrät eine ungute, beinahe altangehaucht-ketzerische Kirchenpolitik!), wenn alles was jenseits römisch-katholischer oder protestantischer Vorstellungen und Festlegungen ist, als "sekte" an einen immer wieder frischgehaltenen Pranger gestellt wird.
"Pauschalierung ist gefährlich, ungerecht und selbstherrlich" meint der Autor und ist bemüht, mit dieser PRÄGNANTEN SCHRIFT, die freilich nicht alle Facetten eines ungeheuer breiten Feldes zu erleuchten vermag, Gefahren als auch Fehlbewertungen anhand von Beispielen aufzuzeigen. Es gibt sie, die sprichwörtlichen Sekten, doch wer überlegt schon, dass insbesondere die ersten Christen lange Zeit als "Sektierer" beschimpft worden sind? Stammen demnach nicht a l l e Christen von Gemeinschaften ab, welche damals schon schmerzlich verunglimpft wurden? 



Leseprobe:

Die Angstmache vor allem, was abseits der Großkirchen ist, hat Erfolg. Das Geschrei um Sekten ist teils berechtigt, teils aber auch geeignet, Reputation zu vernichten und Gemeinschaften in eine Ecke zu verbannen, in die sie keinesfalls gehören. Auch aus der Romkirche möchten sich Brunnenvergifter produzieren und benehmen sich wie Pfaue, die nicht um ihre Abstammung wissen. Noch über die Schaffensära des Apostels Paulus hinaus, mussten die Frühchristen die Bitterkeit und Erniedrigung deshalb am eigenen Leibe erfahren, weil sie dem Bund der "Nazaräersekte" angehörten und sich führende Gemüter darüber mokierten (Apg.24:6). Jeder, der sich Christ nannte und nennt, entstammt also einer Sekte!

Unsere Glaubensahnen waren  S p i r i t i s t e n !  Bevor kritikscheue Bischöfe aus verkrustetem Denken und verharschten Herzen auf die Idee kamen eine wunderbare GOTTesgabe: der unmittelbare Kontakt zur geistigen Dienerschaft GOTTes, abzulehnen und diese wunderbaren Helfer den Gläubigen vorzuenthalten, war es gang und gäbe, von GOTTesboten direkt belehrt, gemahnt und geleitet zu werden.
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Die Kirchen sind in jeder Hinsicht keine Horte der Zufriedenheit mehr! Also ist eine starke Abwanderung zu registrieren. Glaubensbereitschaft möchte und soll bedient werden, wozu sonst sind Religionsvertretungen da?
Bei der Einbeziehung der protestantischen, bzw. evangelischen Kirchenlandschaft in offensichtliche Zerfallserscheinungen, drängen sich zwei Bewertungen besonders auf. Luther, dieser charistmatische Reformator, gibt uns selbst Antwort auf die Frage in den Sinn, ob er sich denn die Früchte seiner Arbeit so vorgestellt habe, wie sie heute feilgeboten werden? Wer nicht nur Luthers Hauptthesen zu zitieren versteht, sondern sich weitergehend mit seiner Person und Psyche und Geschichte beschäftigt, bekommt seine Antwort entgegengedonnert: "Nein!"
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